In Lüterkofen das Weihnachtsfest 2009 der in der Schweiz lebenden Indonesier. Jedes Jahr treffen sich viele Indonesier zum Weihnachten feiern und singen auch Batak Lieder. Video Bewertung: 0 / 5
Es ist an der Zeit, die Kultur traditioneller chinesischer Kalligraphie und Malerei wieder zu beleben. Das sagen Mitglieder der chinesischen Gemeinde in Jakarta – Indonesien. Während der dunklen Jahre unter dem Regime von Diktator Soeharto wurde diese Kultur unterdrückt und findet erst heute wieder mehr und mehr Anklang unter den Indonesiern. Die Gesellschaft für Chinesische Kalligraphie und Malerei eröffnet diesen Monat eine Ausstellung in einem der größten Einkaufszentren von Jakarta. Die Ausstellung umfasst 330 Meisterwerke: davon sind 137 Kalligraphien, 93 Wassermalereien und 100 Ölgemälde. Alle diese künstlerischen Werke wurden von vier Lehrern der Gesellschaft zusammen mit ihren 22 Studenten erschaffen. Während der Ausstellung können die Besucher von den Künstlern lernen, wie man Kalligraphien schreibt. Die Ausstellung soll helfen das Selbstvertrauen der Indonesier mit Chinesischer Herkunft zu beleben. [Hariati Tjokro, Organisatorin]: „Der Grund warum wir dies veranstalten ist, um das Selbstvertrauen in unseren Mitgliedern zu stärken, und so sind keine Berufsmaler oder andere Kalligraphiegruppen heute hier. Jeder Teilnehmer ist ein Mitglied. Ich hoffe, dass diese Ausstellung ihnen mehr Selbstvertrauen in ihren Herzen gibt und sie in Zukunft vorankommen können und sich so die chinesische Kalligraphie und Malerei ganzheitlich entwickelt. Indonesien ist das Land mit den meisten chinesischen Nachfahren außerhalb Chinas. Sie bilden ungefähr 3% seiner Bevölkerung. NTD …
88 % der Indonesier sind Muslime.[1] Davon gehören fast alle der sunnitischen Richtung an. Es gibt in Indonesien insgesamt nur etwa 100.000 Schiiten. Mit über 191 Millionen Muslimen ist Indonesien der Staat mit der größten muslimischen Bevölkerung weltweit. Geschichte Der Islam erreichte Indonesien erstmals im 10. Jahrhundert. Um 930 wurde in der Region Aceh das erste Sultanat gegründet. Lange Zeit blieb es dabei. Erst im 15. Jahrhundert breitete sich der Islam durch indische und arabische Händler in Sumatra aus und erreichte Anfang des 16. Jahrhunderts auch Java. Viele damalige Fürsten und mit ihnen die Bevölkerung konvertierten daraufhin zum sunnitischen Islam. Im 17. und 18. Jahrhundert erreichte der Islam auch die übrigen indonesischen Inseln. Auf Java soll der Islam durch die „neun Vertrauten (Gottes), die „Wali Songo[2] (Wali: arabisch (Fremdwort) „Vertrauter/Freund, aber auch Bezeichnung für einen „Heiligen; Songo: javanisch „neun) verbreitet worden sein. Wali sind in einigen Richtunges des Islam Heilige, deren Grabstätten verehrt werden und z. T. Ziel von Pilgerreisen sind. Obwohl erwiesen ist, dass sie tatsächlich gelebt und auf Java gewirkt haben, dürfte das meiste der über sie überlieferten Geschichten in das Reich der Sage fallen. Die „Wali Songo gründeten überall auf Java Moscheen und islamische Schulen, die Pesantren oder Pondok Pesantren. Obwohl die verschiedenen Sufi-Orden angehörenden „Wali Songo mehr oder weniger strenge Glaubenslehren des Islam …
88 % der Indonesier sind Muslime.[1] Davon gehören fast alle der sunnitischen Richtung an. Es gibt in Indonesien insgesamt nur etwa 100.000 Schiiten. Mit über 191 Millionen Muslimen ist Indonesien der Staat mit der größten muslimischen Bevölkerung weltweit. Geschichte Der Islam erreichte Indonesien erstmals im 10. Jahrhundert. Um 930 wurde in der Region Aceh das erste Sultanat gegründet. Lange Zeit blieb es dabei. Erst im 15. Jahrhundert breitete sich der Islam durch indische und arabische Händler in Sumatra aus und erreichte Anfang des 16. Jahrhunderts auch Java. Viele damalige Fürsten und mit ihnen die Bevölkerung konvertierten daraufhin zum sunnitischen Islam. Im 17. und 18. Jahrhundert erreichte der Islam auch die übrigen indonesischen Inseln. Auf Java soll der Islam durch die „neun Vertrauten (Gottes), die „Wali Songo[2] (Wali: arabisch (Fremdwort) „Vertrauter/Freund, aber auch Bezeichnung für einen „Heiligen; Songo: javanisch „neun) verbreitet worden sein. Wali sind in einigen Richtunges des Islam Heilige, deren Grabstätten verehrt werden und z. T. Ziel von Pilgerreisen sind. Obwohl erwiesen ist, dass sie tatsächlich gelebt und auf Java gewirkt haben, dürfte das meiste der über sie überlieferten Geschichten in das Reich der Sage fallen. Die „Wali Songo gründeten überall auf Java Moscheen und islamische Schulen, die Pesantren oder Pondok Pesantren. Obwohl die verschiedenen Sufi-Orden angehörenden „Wali Songo mehr oder weniger strenge Glaubenslehren des Islam …
45 min. DVD / deutsch / englisch / indonesisch Von Inge Altemeier und Reinhard Hornung Palmöl und Palmschrot aus Indonesien sind gefragte, günstige Waren. Ob als Rohstoff für Margarine, Waschpulver, Kosmetika oder alternatives Viehfutter, für den BSE durchseuchten europäischen Markt ist Palmöl das günstigste Pflanzenfett. Jetzt wird Palmöl als Beimischung für Kraftstoff benutzt. Der billigste Anbieter weltweit ist Indonesien. Ausgestattet mit Milliarden-Krediten und Bürgschaften der europäischen Regierungen, vertreiben die Palmölproduzenten die einheimische Bevölkerung von ihrem Land. Der Urwald Sumatras ist bereits abgeholzt. Jetzt sollen auch die letzten Urwälder in West Papua weichen. 45 Millionen Indonesier verlieren ihre Existenz.